ADAC: Stefan Wackerbauer fährt im Schaltkart auf Startplatz 3

Kopie von IMG 8577Lernen: So hieß das Motto von Formelpilot Stefan Wackerbauer beim zweiten Rennwochenende des ADAC Kart Masters in Liedolsheim. Mit einem Spitzenergebnis im Zeittraining bescheinigte der Gundihausener dann auch in den Läufen seine Qualitäten.

Nach einer dominanten Vorstellung beim zweiten Lauf der Kart Trophy Weiss-Blau im tschechischen Cheb folgte vergangenes Wochenende der nächste Schaltkarteinsatz für den Formel BMW Talent Cup Teilnehmer Stefan Wackerbauer. Der zweite Saisonlauf des ADAC Kart Masters 2011 stellte für den ambitionierten Formelpiloten die nächste Herausforderung auf dem Weg zum Profirennfahrer dar.

Anfänglich noch mit leichten Abstimmungsschwierigkeiten kämpfen arbeitete sich das Team rund um Wackerbauer stetig nach vorne. Bei seiner Premiere in Liedolsheim setzte sich der Formel BMW Pilot bereits im freien Training auf die zweite Position seiner Gruppe und war somit für das Zeittraining gut gestimmt.

In diesem hieß es nun die starke Fahrt zu wiederholen, um eine optimale Ausgangsposition für die Heats zu erlangen. Mit nur 14-Tausendstel Rückstand auf den Erstplatzierten belegte der DR Racing Pilot einen sehr guten zweiten Platz in seiner Gruppe. Namhafte und vor allen Dingen deutlich erfahrenere Schaltkartpiloten verwies der sympathische Niederbayer hierbei auf die weiteren Plätze.

Mit freier Sicht nach vorne hatte der Formelpilot, der seine Einsätze zur Vorbereitung des Formel BMW Talent Cups nutzt, die beste Ausgangsposition für die anstehenden Heats. Ohne Scheu verteidigte Wackerbauer seine Position gegenüber DTM Werkspilot Ralf Schumacher. Während dieses Zweikampfes wurde der Kartshop-Ampfing-Pilot jedoch leider neben die Strecke gedrängt und musste mit dem siebten Platz im ersten Heat vorlieb nehmen.

Auch im zweiten Heat hatte die Konkurrenz ein Auge auf Wackerbauer geworfen. Nachdem der Gymnasiast aus der ersten Startreihe mit einem geschickten Startmanöver seine Position verteidigen wollte, wurde das DR-Kart Wackerbauers von einem Konkurrenten in einen nahezu rechten Winkel zur Fahrbahn gedreht. Die Fahrt konnte zwar fortgesetzt werden, jedoch gingen dabei einige Positionen verloren.

Beim ersten sonntäglichen Rennen startete Stefan Wackerbauer bei sonnigen Bedingungen somit aus der neunten Startreihe. Im hart umkämpften Starterfeld gewann der Youngster mit einer starken Fahrt zahlreiche Positionen, jedoch nahm das Rennen mit einem gerissenen Gaszug sechs Runden vor der Zielflagge ein jähes Ende.

Um weitere Erfahrungswerte zu gewinnen, setze das Team rund um Stefan Wackerbauer im letzten Rennen auf eine aggressive Abstimmungsstrategie. “Wir stehen für das zweite Rennen nun hinten. Mit einer etwas riskanteren Abstimmung versuchen wir nun möglichst weit nach vorne zu kommen. Entweder es klappt oder es klappt nicht”, erklärte der Gundihausener seine Rennstrategie.

Sehr gut gestartet schien die Taktik aufzugehen. Wackerbauer erlangte schnell den Anschluss an das vordere Mittelfeld und fuhr konstant schnelle Rundenzeiten. Nach einigen tollen Überholmanövern kam es in der zwölften Runde dann zu einem erneuten Zwischenfall. Stefan Wackerbauer musste sein Kart am Streckenrand abstellen und sich erneut vorzeitig geschlagen geben.

“Das Zeittraining hat uns gezeigt, dass wir absolute Spitzenzeiten fahren können. Nachdem in den Läufen dann etwas der Wurm drin war, nutzten wir das Finalrennen für ein besseres Chassisverständnis. Wir haben wieder eine Menge gelernt und können somit eine positive Bilanz aus dem Wochenende ziehen”, sagte Wackerbauer gegenüber kartsport.de

Bereits in zwei Wochen (5. Juni) steht mit dem dritten Lauf der Kart Trophy Weiss-Blau im bayrischen Ampfing der nächste Karteinsatz für Stefan Wackerbauer auf dem Programm.

Internet: www.stefan-wackerbauer.de

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