FR 2.0 ALPS Imola: Stefan Wackerbauer feiert Premiere auf dem Siegerpodium

IMOLA - AUTOSPORT - FORMULA RENAULT

Es ist vollbracht! Formula BMW Talent Cup Seriensieger Stefan Wackerbauer hat nun auch im Formel Renault den Sprung aufs Siegerpodest geschafft. In Imola fuhr der Red Bull Junior auf die dritte Position und durfte endlich einmal wieder im Siegerchampagner duschen. Dabei war der talentierte Bayer in der Winterpause wohl etwas aus der Übung geraten und hätte vor den laufenden Kameras beinahe die Champagnerflasche nicht geöffnet bekommen.

“Mit 14 Siegen im Talent Cup hatte ich beim Öffnen der Champagnerflasche schon richtig gut Übung! In der Formel Renault hat es erst mal vier Rennen gedauert, bis ich wieder aufs Podium durfte. Dabei bin ich wohl etwas eingerostet und hätte beinahe die Flasche nicht aufbekommen!”, scherzte ein schelmischer Stefan Wackerbauer im Siegerinterview in seiner gewohnt sympathischen Art.

Wackerbauer war auch in Imola auf Anhieb schnell und glänzte am Freitag mit guten Platzierungen in den freien Trainings. Im wichtigen Zeittraining haderte der Red Bull Junior mit einem technischen Problem am Frontflügel und musste sich vorerst mit den Positionen neun und acht für die beiden Saisonläufe Nummer fünf und sechs zufrieden geben.

“Beim Start hatte ich etwas zu viel Wheelspin und habe deshalb ein paar Positionen verloren.”, informierte Wackerbauer über die Startphase des ersten Rennens. “Diese Plätze hatte ich schnell wieder zurückerobert, jedoch rutschte dann Panis – der Sohn des ehemaligen F1 Piloten – ins Kiesbett, schleuderte jede Menge Dreck auf die Strecke und als er direkt vor mir zurück kam, musste ich selbst kurz in den Notausgang.”

Wackerbauer verlor zahlreiche Positionen und startete eine erfolgreiche Aufholjagd, die allerdings nach einem Dreher und anschließender Kollision vorzeitig beendet war.

Im zweiten Rennen sollte es dann deutlich besser laufen. Stefan Wackerbauer startete wiederum nicht optimal, lag aber schnell auf der fünften Position und machte Druck auf seinen Vordermann. In der Spitzengruppe kollidierten zwei Fahrzeuge und Wackerbauer beendete das Rennen schließlich auf dem hervorragenden dritten Rang.

“In der vorletzten Runde hatte ich sogar noch die Möglichkeit, den Zweitplatzierten anzugreifen, jedoch wollte ich nicht mehr zu viel riskieren und meinen dritten Platz nach Hause fahren. Bis zur letzten Runde hatte ich sogar die schnellste Runde inne, allerdings fuhr Norman Nato, der das Rennen auch gewann, in der allerletzten Runde noch um 0,080 Sekunden schneller. Dennoch war das ein super Ergebnis für uns und wir konnten nun endlich die Performance, die wir schon bei den vergangenen Wochenenden hatten, in ein gutes Resultat umsetzen.”, freute sich Stefan Wackerbauer, der zukünftig sicherlich noch öfters das Öffnen der Champagnerflasche auf dem Siegerpodest üben wird.

Gelegenheit hierzu hat der junge Landshuter bereits am kommenden Wochenende beim FR 2.0 Eurocup Lauf auf dem legendären Ardennenkurs in Spa-Francorchamps.

Internet: www.stefan-wackerbauer.de